KiDZ basiert auf neurowissenschaftlichen und entwicklungspsychologischen Studien, die auf das große Lernpotential bei drei- bis sechsjährigen Kindern hinweisen. Diese Erkenntnisse sollen in der Elementarpädagogik stärker als bisher genutzt werden. Im Rahmen des Modellversuchs verschmelzen Kindergarten und die erste Klasse der Grundschule zu einer Einheit. Erzieherinnen bzw. Erzieher sowie Lehrerinnen bzw. Lehrer arbeiten in einem Team, das gemeinsam betreut und bildet. Durchdachte Lernangebote ermöglichen einen fließenden Übergang vom „lernenden Spielen“ zum „spielenden Lernen“. Der jeweilige Entwicklungsstand und die Stärken des einzelnen Kindes sind Ausgangspunkt für diese Form der Frühförderung. Die Beobachtung und Dokumentation aller Entwicklungsschritte eines Kindes und eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern sind wesentliche Aufgaben der Pädagoginnen und Pädagogen. Damit wird ein kontinuierlicher Übergang vom Kindergarten in die Schule geschaffen, der den Kindern eine individuelle und auch frühzeitige Einschulung ermöglicht.