Ein Vater bastelt mit seiner Tochter.
Zwei Mädchen sitzen auf einer Bank und machen sich Notizen.
Schülerinnen und Schüler löten eine Halbleiterplatine.
Lernende Schülerinnen und Schüler in einer Bibliothek.
Weiterbildung Team. Personen die sich abklatschen und motivieren.

Kleine Partnerschaft im Rahmen des Erasmus+-Programms

Entwicklung eines grenzüberschreitenden MINT-Bildungsangebots

Projektdauer: 01/2025 – 12/2025

Zielsetzung

Deutschland und Österreich stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Fachkräftemangel, Bildungsungleichheiten und die Notwendigkeit, junge Menschen für MINT-Berufe zu begeistern. Bestehende MINT-Bildungsangebote sind jedoch oft nur national verfügbar. Hier setzte das Konzept zur Erarbeitung eines gemeinsamen grenzüberschreitenden und zielgruppengerechten MINT-Bildungsangebots für Schülerinnen und Schülerinnen aus Deutschland (Bayern) und Österreich an.

Konzept


Logo von Finanzierungen der Europäischen Union mit 12 Sternen auf blauem Hintergrund.

Das Projekt wurde als Kleine Partnerschaft im Rahmen des Erasmus+-Programms durch die Europäische Union finanziert und vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. mit Austria Wirtschaftsservice (aws) als Träger des MINT-Regionen Service Hubs durchgeführt.

 

Projektteilziele waren:

– Grenzen überwinden: Bestehende MINT-Angebote in Deutschland (Bayern) und Österreich für Schülerinnen und Schüler des jeweils anderen Landes öffnen

– Inklusion fördern: Angebote speziell für Mädchen, Kinder mit Behinderung, Jugendliche aus bildungsfernen Familien und mit Migrationshintergrund.

– Schulen entlasten: Ergänzende Bildungsangebote ohne zusätzliche Belastung für Lehrkräfte.

– Kooperation stärken: Austausch zwischen Schulen, Wirtschaft und Bildungsakteuren beider Länder.

 

Projektaktivitäten waren:

– Vernetzungskonferenz MINT (September 2025, München): Vertreterinnen und Vertreter von Schule, Wirtschaft und außerschulischen Bildungsträgern diskutierten Herausforderungen und entwickelten erste Ansätze für ein gemeinsames MINT-Angebot.

– Online-Fachgruppen (Oktober 2025): Entwicklung eines konkreten Angebotsdesigns und Lehrplanbezug für das geplante neue MINT-Bildungsangebot.

– Workshops in MINT-Regionen Österreichs (November 2025): Fokus auf Inklusion und Kooperationsmöglichkeiten; Peer-Learning und Best-Practice-Austausch sowie das Kennenlernen der österreichischen MINT-Regionen Innviertel+ und Fuschelsee-Mondseeland standen im Mittelpunkt.

Nutzen

Von dem Projekt profitieren über die Projektlaufzeit hinaus Schulen in Deutschland (Bayern) und Österreich, Schülerinnen und Schüler aller Schularten, insbesondere benachteiligte Gruppen, Lehrkräfte und Bildungsträger sowie Unternehmen und politische Entscheidungsträgerinnen und -träger. Das Projekt legte den Grundstein für eine dauerhafte Zusammenarbeit zwischen bbw e. V. und aws.

Die die Ergebnisse flossen in ein Konzept für ein nachhaltiges MINT-Bildungsangebot ein, das über bestehende Förderstrukturen weiterentwickelt und verbreitet werden soll. Gleichzeitig wird das Konzept über die Netzwerke des bbw e. V. und der aws an politische und wirtschaftliche Entscheidungsträgerinnen und -träger kommuniziert.

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