Ein Vater bastelt mit seiner Tochter.
Zwei Mädchen sitzen auf einer Bank und machen sich Notizen.
Schülerinnen und Schüler löten eine Halbleiterplatine.
Lernende Schülerinnen und Schüler in einer Bibliothek.
Weiterbildung Team. Personen die sich abklatschen und motivieren.

lernreich 2.0 – Üben und Feedback digital

Bessere individuelle Förderung in bayerischen Schulen durch systematische Einbeziehung digitaler Medien

Projektdauer: 2013 – 2016

Zielsetzung

Im Schulversuch „lernreich 2.0“ stellten sich 46 allgemeinbildende Schulen in Bayern der Herausforderung, wegweisende Modelle für die Optimierung der individuellen Förderung zu entwickeln. Dabei wurden digitale Medien systematisch einbezogen. Die Schulen bauten Aufgabenpools mit passgenauen, niveaugerechten Übungsaufgaben auf und entwickelten Konzepte zur Integration von systematischem Feedback in den Fachunterricht.

Konzept

Der Schulversuch „lernreich 2.0“ richtete sich an bayerische Mittel- und Realschulen sowie Gymnasien.

Es wurde in vier Schwerpunkt-Bereichen gearbeitet.

– Erprobung verschiedener Feedbackformen und -strategien zum Aufbau einer auch digital gestützten Feedback- und Reflexionskultur;

– Flexibilisierung der Unterrichtsorganisation durch die Integration von Phasen für individualisiertes, zunehmend selbstgesteuertes Üben;

– Erweiterung des Förder- und Übungsangebots in MINT-Fächern und Sprachen durch digitale, interaktive Angebote;

– Erprobung digitaler, auch asynchroner Leistungserhebungen.

Die Umsetzung der Kernthemen erfolgte in den Jahrgangsstufen 6 mit 9 in den MINT-Fächern sowie in sprachlichen Fächern.

Nutzen

Schülerinnen und Schüler wurden durch vielfältige, niveaugerechte Übungs- und Förderangebote optimal gefördert. Die im Rahmen von „lernreich 2.0“ digital verfügbaren und interaktiv gestalteten Materialien wurden auch unterschiedlichen Lernständen und dem individuellen Lerntempo gerecht. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem MINT-Bereich. Systematisches Feedback befähigte die Schülerinnen und Schüler schrittweise dazu, in ihrem Lernprozess selbstständiger zu werden. Sie erweitern ihre überfachlichen Kompetenzen und wurden in die Lage versetzt, digitale Medien produktiv zu nutzen. Lehrkräfte steigerten ihre Beobachtungs- und Beratungskompetenz und erhielten Einblick in die Denk- und Arbeitsweise ihrer Schülerinnen und Schüler. Dies wirkte sich positiv auf ihre Unterrichtsgestaltung aus.

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