Ein Vater bastelt mit seiner Tochter.
Zwei Mädchen sitzen auf einer Bank und machen sich Notizen.
Schülerinnen und Schüler löten eine Halbleiterplatine.
Lernende Schülerinnen und Schüler in einer Bibliothek.
Weiterbildung Team. Personen die sich abklatschen und motivieren.

Aktionsrat Bildung

Der Aktionsrat Bildung ist ein politisch unabhängiges Gremium renommierter nationaler Bildungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler

Projektdauer: seit 2005 fortlaufend bis 2027

Zielsetzung

Ziel des Aktionsrats Bildung ist es, die deutsche Bildungspolitik langfristig und zukunftsorientiert zu fördern und in diesem Sinne seine Expertise in die Reform des deutschen Bildungssystems einzubringen.

Ein wichtiges Anliegen besteht darin, die zum Teil unübersichtlichen Daten im Bildungsbereich zusammenzufassen, zu bewerten und verständlich aufzubereiten.

Konzept

Der Aktionsrat Bildung identifiziert aktuelle Schlüsselfragen im Bildungsbereich und formuliert auf Grundlage nationaler und internationaler Forschungsergebnisse bundesweite Handlungsempfehlungen an politische Entscheidungsträger.
Zu diesem Zweck veröffentlicht das Bildungsgremium regelmäßig Gutachten. Durch den kontinuierlichen Dialog mit Politikern und Journalisten leistet es zudem Unterstützung und Beratung und trägt dazu bei, den Empfehlungen seiner Gutachten Nachdruck zu verleihen.

 

Projekthintergrund

Ausgangspunkt für die Gründung des Aktionsrats Bildung war die von der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft veröffentlichte Studie „Bildung neu denken!“ (Bände 1 bis 3, 2003 bis 2005). Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Dr. hc. Dieter Lenzen analysierten renommierte Experten aus Bildungswesen, Wirtschaft und Recht die Situation des deutschen Bildungssystems und entwickelten ein umfassendes Konzept für eine grundlegende Bildungsreform in Deutschland. Ziel war es, eine offene und zielorientierte Diskussion anzustoßen und neue Impulse für den Bildungsstandort Deutschland zu geben.

Aufbauend auf den Reformideen der Studie initiierte die vbw im Jahr 2005 die Gründung des Aktionsrats Bildung. Seitdem trägt der Rat mit seinen Gutachten kontinuierlich dazu bei, den bildungspolitischen Handlungsbedarf auf Bundesebene in der öffentlichen Debatte in den Fokus zu rücken.

 

Aktuelle Mitglieder des Aktionsrats Bildung

Prof. em. Dr. Dr. h.c. Dieter Lenzen,
Vorsitzender des Aktionsrats Bildung, ehemaliger Universitätspräsident, Universitätsprofessor für Erziehungswissenschaft

Prof. Dr. Yvonne Anders,
Direktorin am Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF), Frankfurt am Main, Leiterin der Abteilung Bildung und Entwicklung

Prof. Dr. Bettina Hannover,
Leiterin der Arbeitsstelle für Schul- und Unterrichtsforschung im Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie an der Freien Universität Berlin

Prof. Dr. Monika Jungbauer-Gans,
Universitätsprofessorin für Empirische Hochschul- und Wissenschaftsforschung am Institut für Soziologie, Leibniz Universität Hannover

Prof. Dr. Nele McElvany,
Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) und Prorektorin für Forschung an der Technischen Universität Dortmund

Prof. Dr. Tina Seidel,
Lehrstuhlinhaberin für Pädagogische Psychologie an der Technischen Universität München, Präsidentin der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF), Frankfurt am Main

Prof. em. Dr. Rudolf Tippelt,
Universitätsprofessor für Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhlinhaber bis 2016

Prof. Dr. Karl Wilbers,
Lehrstuhlinhaber für Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Prof. Dr. Ludger Wößmann,
Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik München, Universitätsprofessor für Bildungsökonomik an der Fakultät für Volkswirtschaftslehre der Ludwig-Maximilians-Universität München

Nutzen

Der Aktionsrat Bildung leistet mit seinen Gutachten zu konkreten bildungspolitischen Fragestellungen einen entscheidenden Beitrag zur qualitativen Verbesserung des bayerischen und deutschen Bildungssystems. In seinen Veröffentlichungen spricht er nicht nur konkrete Empfehlungen an politische Entscheidungsträger aus, sondern gibt auch praxisnahe Hinweise zur Umsetzung.

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