Vom 25. bis 29. Mai 2026 konnten die Mädchen unterschiedliche Berufsbilder kennenlernen und dabei selbstständig Projekte umsetzen. Sie hatten die Möglichkeit, eigene Stärken und Interessen zu entdecken und Einblicke in Berufe mit Zukunft zu sammeln.

Das Mädchen für Technik-Camp ist eines von mehreren Camp-Formaten zur Berufsorientierung, umgesetzt von der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern und unterstützt von den bayerischen M+E Arbeitgebern bayme vbm als Hauptförderer sowie vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Praxiserfahrung, Teamarbeit und Technik zum Anfassen

Mädchen für Technik-Camp mit Knorr-Bremse

Gemeinsam mit Auszubildenden und Ausbildenden konnten sie in die Praxis eintauchen und ihr handwerkliches und technisches Geschick beim Bau eines elektronischen Würfels austesten und dabei erste Ideen für ihre berufliche Zukunft sammeln.

Mädchen für Technik-Camp mit KAESER Kompressoren Ausbildung GmbH

Die Mädchen arbeiteten gemeinsam mit Auszubildenden an einem eigenen Schmuckstück und sammelten dabei wertvolle Praxiserfahrungen. Viele nahmen nicht nur ihr fertiges Projekt, sondern auch erste konkrete Vorstellungen für ihre berufliche Zukunft mit nach Hause.

Mädchen für Technik-Camp mit WILO SE

Die Teilnehmerinnen stellten ihr handwerkliches Geschick beim Bau eines Geschicklichkeitsspiels und eines elektronischen Würfels unter Beweis und erhielten erste konkrete Ideen für ihre berufliche Zukunft.

Einblicke ermöglichen – Perspektiven öffnen

Knorr-Bremse war bereits zum 24. Mal Gastgeber des Camps. “Die Förderung des technischen Nachwuchses hat bei uns seit vielen Jahren Tradition“, erklärt Florence Bröcheler, Ausbildungsleiterin am Knorr-Bremse-Standort in München. “Mit unserer Beteiligung am Mädchen für Technik-Camp investieren wir gezielt in frühzeitige Nachwuchsförderung und zeigen praxisnah, dass technische Berufe innovativ, wertschöpfend und zukunftsrelevant sind.“

KAESER Kompressoren Ausbildung GmbH war bereits zum fünften Mal Gastgeber des Camps. “Dass wir bereits zum fünften Mal Gastgeber für das Camp sein dürfen, zeigt, wie fest die Nachwuchsförderung in unserer Unternehmens-DNA verankert ist. Es beeindruckt jedes Jahr aufs Neue, mit wie viel Begeisterung und handwerklichem Geschick die Mädchen ans Werk gehen. Besonders stolz bin ich auf unsere Auszubildenden, die als Mentoren auf Augenhöhe zeigen, wie vielseitig die Industrie ist. Oft braucht es genau diesen einen Funken, um Interesse an technischen Berufen nachhaltig zu wecken“, erklärt Rüdiger Hopf, Ausbildungsleiter, KAESER Kompressoren.

WILO SE war bereits zum sechsten Mal Gastgeber des Camps. “Technische Berufe sind schon lange kein reiner Männerberuf mehr. Mädels die die Technik für sich entdecken sind oftmals sehr gut in der Ausbildung und können sich deutlich von den Jungs abheben“, erklärt Markus Röder, Leiter gew.- techn. Ausbildung, Wilo SE, Werk Hof

Nachwuchsförderung beginnt mit Praxis

Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern wurde vor über 25 Jahren vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. ins Leben gerufen. Mit sieben Camp-Formaten bringt sie Jugendliche mit Unternehmen, Hochschulen und Ausbildungsberufen in Kontakt – immer mit dem Ziel, sie in ihrer Berufsorientierung zu stärken und ihnen praxisnah Perspektiven zu eröffnen. Das Mädchen für Technik-Camp legt den Fokus darauf, Mädchen für MINT-Berufe zu begeistern.

Mit unseren Camps ermöglichen wir Jugendlichen praxisnahe Berufsorientierung und erste spannende Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten in der M+E Industrie – direkt vor Ort, mit echten Vorbildern. So wecken wir frühzeitig Begeisterung für MINT-Berufe und bringen die jungen Talente mit den Unternehmen vor Ort als mögliche Arbeitgeber von Morgen zusammen. Damit leisten die Camps einen wertvollen Beitrag zur Arbeits- und Fachkräftesicherung in der Region.

Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

Transparenter Hintergrund

Mehr als ein Praktikum – ein Ferienerlebnis mit Mehrwert

Begleitet von einem pädagogischen Team und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm erlebten die Teilnehmenden intensive Tage voller neuer Eindrücke, Herausforderungen und Erfolgserlebnisse.

“Unsere Camps fördern nicht nur Technikkompetenz, sondern auch Teamgeist, Selbständigkeit und Kommunikationsstärke“, sagt Madlen Rast, Projektleitung bei Technik – Zukunft in Bayern. „Und damit alle mitmachen können, ist die Teilnahme kostenfrei.“

Am letzten Tag präsentierten die Jugendlichen ihre Ergebnisse vor Vertreterinnen und Vertretern der Unternehmen, Eltern und Förderern. Sie blicken nun auf ein einmaliges Ferienerlebnis zurück.

Eindrücke von Teilnehmerinnen

“MINT interessiert mich generell und ich wollte hier weiter herausfinden, was am besten zu mir passt. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht mit den verschiedenen Werkzeugen hier zu arbeiten.“ (Arina, 14 Jahre)

“Weil Technologie in Zukunft immer wichtiger wird, und ich sie verstehen möchte, habe ich mich bei dem MfTC beworben. Obwohl es anders als erwartet ist, bietet das Camp eine gute Chance die Technik auszuprobieren. Zusätzlich finde ich es spannend mehr über Knorr-Bremse zu erfahren.“ (Alejandra Victoria, 14 Jahre)

“Ich konnte hier viele neue Sachen lernen wie z.B. das Pfeilen und am meisten Spaß hatte ich beim Löten. Durch das Camp konnte ich neue Freunde kennenlernen und bin sehr gespannt wie das Werkstück am Ende aussehen wird.“ (Franziska, 13 Jahre)

“Die Atmosphäre war sehr angenehm und motivierend. Die Azubis waren freundlich, hilfsbereit und haben immer unterstützt, wenn man mal nicht weiterkam.“ (Sophia, 14 Jahre)

“Ich habe mich für das Camp angemeldet, um mehr über die Ausbildungsberufe zu erfahren, praktische Erfahrungen zu sammeln und die Firma besser kennenzulernen. Mir gefällt das Camp sehr gut und ich kann mir für die Zukunft sehr gut vorstellen, eine Ausbildung später hier zu machen.“ (Kate, 14 Jahre)

“Ich finde das ganze Camp total toll und es macht Spaß. Vor alle das Löten hat mir sehr gut gefallen. (Kseniia, 13 Jahre)

“Es lohnt sich definitiv, an den Camps teilzunehmen, um in Berufe zu schnuppern.“ (Name Teilnehmerin unbekannt)