Zukunft der MINT21-Initative

Hinter MINT21 steht eine Projektpartnerschaft zwischen den Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. sowie dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Nach Ablauf des offiziellen Förderungszeitraums wurden von 2024 – 2026 wurden die Weichen dafür gestellt, MINT21 unter veränderten Vorzeichen weiterzuführen.

Dirk Hampel vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus erläuterte vor Ort die neue Struktur. Ab Herbst 2026 wird die Dienststelle des Ministerialbeauftragten (MB) Niederbayern als zuständige Verwaltungsorganisation fungieren. Aus der Reihe der acht MINT21-Koordinatorinnen und -Koordinatoren wurden der MINT21-Koordinator aus Niederbayern sowie die MINT21-Koordinatorin aus Unterfranken mit der Übernahme der Aufgaben betraut, die bislang bei der übergeordneten Projektleitung lagen. Dazu gehören z. B. die weitere Ausrichtung von Wettbewerben (MINT21-Preis, Robotik-Meisterschaft), die Organisation von Fortbildungen und die Fortführung des Arbeitskreises am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung, das die Initiative von Beginn an wissenschaftlich begleitet hat.

Die Initiative MINT21DIGITAL ist ein herausragendes Projekt, um junge Menschen für die Welt der Technik und Naturwissenschaften zu begeistern und sie nachhaltig für deren Themen zu gewinnen. Wir freuen uns, dass diese erfolgreiche Initiative ab dem Schuljahr 2026/2027 unter einer neuen Projektleitung fortgeführt werden kann.

Ministerialrat Dirk Hampel, Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Transparenter Hintergrund

Netzwerkübergreifende Zusammenarbeit

Der im zweijährigen Turnus durchgeführte Netzwerk-Workshop in Beilngries wurde von den MINT-Beauftragten der 77 Netzwerkschulen in verschiedenen Kontexten als äußerst gewinnbringend bezeichnet. Hervorgehoben wurden die Einzel-Workshops, weil sie innovative Themen propagieren, die bei anderen Fortbildungsformaten nicht angeboten werden. Ebenfalls erleichtert die Großveranstaltung eine Form des persönlichen Kontakts, der sonst nicht möglich wäre.
Vor diesem Hintergrund wurden auf Schloss Hirschberg am Vormittag dezidiert die Netzwerkbezirke in den Vordergrund gestellt. Jeweils zwei MINT21-Koordinatorinen bzw. -Koordinatoren haben ein Workshop-Format konzipiert und durchgeführt, das Lehrkräften aus zwei räumlich nahen Regierungsbezirken erlaubte, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Einzel-Workshops

Das Veranstaltungsprogramm am Nachmittag war verschiedenen Praxis-Workshops vorbehalten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Möglichkeit, je zwei Workshops zu besuchen.

Inhaltlich deckten die Workshops eine breite Themenpalette ab:

  • Verwendung von Taskcards für Chemie-Experimente
  • pib – der humanoide Roboter aus dem 3D-Drucker zum Selberbauen                                  
  • Motivationsphasen für den Mathematikunterricht                                                        
  • Code and Rrun – Bewegungsspiele für Calliope programmieren
  • Zauberei in den Naturwissenschaften  

Der intensive Fortbildungstag in Beilngries endete mit einer Feedback-Runde, in der die MINT21-Netzwerk-Tandems ihr experimentelles netzwerkübergreifendes Workshop-Angebot vom Vormittag reflektierten. Das einhellige Fazit war positiv. Die MINT21Koordinatorinnen und -Koordinatoren können sich eine Neuauflage oder Fortsetzung des Formats vorstellen, das aufgekommene Ideen aufgreift und die Möglichkeiten netzwerkübergreifender Zusammenarbeit weiter auslotet.