Ein Vater bastelt mit seiner Tochter.
Zwei Mädchen sitzen auf einer Bank und machen sich Notizen.
Schülerinnen und Schüler löten eine Halbleiterplatine.
Lernende Schülerinnen und Schüler in einer Bibliothek.
Weiterbildung Team. Personen die sich abklatschen und motivieren.

Evidenzbasierte Schule – Lernen, Steuern und Entwickeln mit System

Stärkung und Förderung von Basiskompetenzen durch die Etablierung evidenzbasierter Prozessstrukturen

Projektdauer: 09/2025 – 07/2029

Zielsetzung

Der Schulversuch soll die Basiskompetenzen von Schülerinnen und Schülern in den Fächern Deutsch und Mathematik strukturell stärken und systematisch fördern. Gemäß dem Motto “Von Daten zu Taten“ werden Daten von Schule, Schulaufsicht und Institutionen wie dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung gezielt für Entscheidungsprozesse genutzt. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Testen und Fördern im Unterricht.

Konzept

Der Schulversuch wurde zunächst für die Schulart Mittelschule ausgeschrieben. Bei einer Arbeitstagung im Herbst 2025 identifizierten die Akteurinnen und Akteure Projektschwerpunkte und in der ersten Projektphase erfolgten individuelle Schulbesuche an den sieben beteiligten Mittelschulen.
Im Frühjahr 2026 wurden die Modellschulen bei einer öffentlichkeitswirksamen Auftaktveranstaltung offiziell in den Schulversuch aufgenommen und es fiel der Startschuss für die ausgewählten Berufsschulen (9 Berufsschulen und 4 Berufliche Oberschulen).

Die organisatorische und technische Umsetzung des Schulversuchs erfolgt unter den folgenden Prämissen:
– Prozessintegration: Für eine erfolgreiche Implementierung sind ganzheitliche Prozesse und klare Strukturen erforderlich.
– Prozessdefinition: Festlegung klarer Verantwortlichkeiten für Datenerhebung, Auswertung und die Ableitung von Fördermaßnahmen.
– Kooperation: Etablierung kooperativer Entscheidungsstrukturen innerhalb des Kollegiums.
– Infrastruktur: Bereitstellung geeigneter technischer Tools zur effizienten Erfassung und Analyse von Leistungsdaten.

Nutzen

Im Zentrum des Schulversuchs steht der Paradigmenwechsel von einer rein retrospektiven Bewertung hin zu einer formativen Assessmentkultur. Jahrgangsstufentests, Vergleichsarbeiten und Leistungserhebungen werden nicht mehr nur summativ (zur Notengebung), sondern auch formativ genutzt. Gewonnene Testergebnisse dienen als fundierte Basis, um den individuellen Lernprozess gezielt zu steuern und Fördermaßnahmen passgenau auf die Schülerinnen und Schüler abzustimmen.

Aus der Projektwelt

Auftakt zum Schulversuch Evidenzbasierte Schule

Auftakt zum Schulversuch Evidenzbasierte Schule

23.03.2026

Der neue Schulversuch der Stiftung Bildungspakt Bayern Evidenzbasierte Schule – Lernen, Steuern und Entwickeln mit System hat sich zum Ziel gesetzt, in der Mittelschule sowie den Beruflichen Schulen systematisch Diagnose- und Förderansätze im Bereich der Basiskompetenzen zu etablieren.


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