Ein Vater bastelt mit seiner Tochter.
Zwei Mädchen sitzen auf einer Bank und machen sich Notizen.
Schülerinnen und Schüler löten eine Halbleiterplatine.
Lernende Schülerinnen und Schüler in einer Bibliothek.
Weiterbildung Team. Personen die sich abklatschen und motivieren.

PERLEN 4.0

Neue Lernkultur durch personalisiertes Lernen an der Berufsschule

Projektdauer: 2020 – 2024

Zielsetzung

Mit Hilfe digitaler Medien ist es möglich, Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Bedürfnissen zu fördern und zu fordern. Im Schulversuch „PERLEN 4.0 – Neue Lernkultur durch personalisiertes Lernen an der Berufsschule“ wurde erprobt, wie dieses Potenzial klug genutzt werden kann. Dazu gehörte die Entwicklung von Blended-Learning-Formaten zur Förderung von personalisiertem Lernen sowie die Vermittlung beziehungsweise der Erwerb von „Future Skills“ für die Arbeitswelt von morgen.

Konzept

Jede Schülerin und jeder Schüler an der Berufsschule hat eigene Lernbedürfnisse, aber auch individuellen Unterstützungsbedarf. Manche Lernenden fühlen sich vom regulären Lerntempo ausgebremst, andere stehen vor sprachlichen Hürden. Wiederum andere brauchen in bestimmten Fächern gezielte Unterstützung.

14 Modellschulen aus ganz Bayern waren Taktgeber und Motor von PERLEN 4.0. Sie entwickelten und erprobten digitale Maßnahmen, die das personalisierte Lernen an der Berufsschule fördern und etablieren.

• Gut aufbereitete Unterrichtsmaterialien auf Online-Plattformen ermöglichten ein Lernen im eigenen Tempo.
• Videos zur Vor- und Nachbereitung des Unterrichts schafften Raum für mehr Übungs- und Vertiefungsphasen im Präsenzunterricht.
• Mit digitalen Formaten, z. B. einem virtuellen Berichtsheft, können Schulen die räumliche Distanz zu den Ausbildungsbetrieben überwinden. Gerade in großen Schulsprengeln konnten sie Auszubildende dadurch noch besser betreuen.

Nutzen

Berufsschülerinnen und -schüler unterschiedlicher Vorbildung und Herkunft profitierten von personalisierten Lern- und Unterstützungsangeboten. Sie eigneten sich (digitale) Kompetenzen an, die für ihr späteres Berufsleben unabdingbar sind. Durch Einbeziehung der Ausbildungsbetriebe konnten darüber hinaus Lernortkooperationen vertieft werden.

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