Bei der Gesprächsrunde diskutierten die Mitgliederinnen und Mitglieder des Aktionsrates mit einem kleinen Kreis gezielt eingeladener Expertinnen und Experten über die Herausforderungen und Chancen von Social Media für die Berufsbildung. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Im Impulsvortrag von Prof. Dr. Karl Wilbers von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg standen drei Fragen im Vordergrund:
– Welche Herausforderungen ergeben sich? Beispiele wie KI-generierte Desinformation, digitale Gewalt und die Entgrenzung von Arbeit, Lernen und Freizeit zeigen: Die Risiken von Social Media lassen sich nicht allein auf individuelles Nutzungsverhalten reduzieren. Auch Schulen, Betriebe und das Berufsbildungssystem sind gefordert.
– Welche Chancen bietet Social Media für die Berufsbildung? Beispiele aus beruflichen Schulen zeigen, wie Social Media für projektorientiertes Lernen, kreative Lernprodukte und die Bearbeitung beruflicher Handlungssituationen genutzt werden können. Entscheidend sind die didaktische Einbettung und geeignete institutionelle Rahmenbedingungen.
– Wie kommen wir von der Analyse zur Gestaltung? Ein Ansatz sind – wie im Gutachten aufgezeigt – schulische Nutzungskonzepte, die drei Aufgaben verbinden: regulieren und schützen, didaktisch gestalten sowie institutionell verankern.
Hier geht es zum Gutachten “Social Media – Bildung – Integrität“
Quelle: LinkedIn-Beitrag Karl Wilbers













