Obwohl die Konjunktur- und Strukturkrise deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlässt, bleibt die Fachkräftesicherung eine zentrale Herausforderung für die Unternehmen in Bayern. In Bayern wird das Arbeitskräfteangebot bis zum Jahr 2035 um etwa fünf Prozent zurückgehen im Vergleich zu heute. Ausschlaggebend ist der schrittweise Renteneintritt der sogenannten Baby-Boomer-Generation. Dieser demografisch bedingte Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials wird dazu führen, dass sich in vielen Branchen Arbeitskräfte- und Fachkräfteengpässe weiter verschärfen. Gleichzeitig kommt es durch die Transformation zu Veränderungen bei der Tätigkeitsnachfrage und in Teilbereichen des Arbeitsmarktes droht Arbeitslosigkeit. Zur Fachkräftesicherung gilt es deshalb, neben der Aktivierung aller vorhandenen Erwerbspotenziale, durch Qualifizierungsmaßnahmen gezielt neue Beschäftigungschancen zu schaffen und einem Mismatch am Arbeitsmarkt entgegenzuwirken. Neben der Aktivierung aller inländischen Potenziale sollen flankierend gezielt Fachkräfte aus dem Ausland gewonnen werden.
“New Fit“ fördert Fach- und Sprachkompetenzen für den Weg in den Arbeitsmarkt
08.02.2024





