Wirkstatt Nachhaltigkeit
Schülerinnen und Schüler arbeiteten in projekt- und handlungsorientierten Lernsettings an Lösungsansätzen für Probleme, die für sie und ihre Lebenswelt relevant sind.
Projektdauer – Das Projekt ist abgeschlossen.
Die Beschreibung zeigt den Stand des Projekts bei Abschluss.
Zielsetzung
In der Wirkstatt Nachhaltigkeit wurde die Vermittlung des schulart- und fächerübergreifenden Bildungs- und Erziehungsziels „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ innovativ gestaltet. Schülerinnen und Schüler lernten und arbeiteten in dem Modellprojekt an Lösungsansätzen für Probleme, die für sie beziehungsweise ihre Lebenswelt relevant sind. Dabei entwickelten die jungen Menschen Verständnis dafür, dass Lösungsansätze nur dann erfolgreich umgesetzt werden können, wenn diese ökologisch vertretbar, ökonomisch tragfähig und sozial verträglich sind.
Konzept
Die Welt ist im Wandel. Kinder und Jugendliche wollen sie zum Besseren gestalten und suchen Lösungen für globale Probleme. Die Lösungen sollen ökologisch vertretbar, ökonomisch tragfähig und sozial verträglich sein. Was muss die Schule von morgen bieten, damit Schülerinnen und Schüler Kreativität, selbstständiges Denken, Empathie und Bürgersinn besser entfalten können? Was weckt ihre Neugierde und ihren Wissensdurst? Wie können die kognitiven, sozialen und emotionalen Potenziale der jungen Menschen mobilisiert werden?
Die Wirkstatt Nachhaltigkeit bot Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit und das Werkzeug, im persönlichen Umfeld kreative Lösungen zu entwickeln – für eine nachhaltigere Welt.
Das Modellprojekt richtete sich an Mittel-, Wirtschafts- und Realschulen sowie Gymnasien. Der Schulversuch setzte sich aus den Teilprojekten “Campus-N“, “InnoLab-N“ und “Netzwerk-N“ zusammen.
Im Rahmen von “Campus-N“ entwickeln Schülerteams ausgehend von konkreten, selbst benannten Problemen (z. B. aus den Bereichen Recycling, Konsum, Landwirtschaft, Mobilität, Energie) kreative Lösungsansätze. Sie arbeiteten mit Innovationsmethoden und digitalen Medien. Die Durchführung in vorwiegend außerunterrichtlichen Lernsettings, wie z. B. Arbeitsgemeinschaften, erfolgte in einem Zyklus von drei Phasen (Camp, Projekt und Challenge).
Bei “InnoLab-N“ wurde vorwiegend im Regelunterricht gearbeitet. Dabei gab es mehrere Entwicklungsfelder. So definierten etwa die Schulen schulspezifische Ziele, z.B. auf Grundlage des “OECD-Lernkompass 2030“. Das Erproben von neuen Lernorten/Lernumgebungen für kooperatives und produktorientiertes Arbeiten und das Erweitern von Formaten der Lernbegleitung und Leistungsfeststellung, z. B. durch E-Portfolio-Arbeit und agile Methoden, gehörten ebenfalls dazu.
“Netzwerk-N“ vereinte die Vision und die Ideen aus der Wirkstatt Nachhaltigkeit. Beim Austausch zwischen “Campus-N“-Schulen und “Innolab-N“-Schulen kam es zu einer Verknüpfung von außerunterrichtlichem Lernen und schulischen Lerngelegenheiten. Regionale Cluster aus “Campus-N“-Schulen und “Innolab-N“-Schulen multiplizierten die Ergebnisse und nahmen weitere Schulen mit auf den Weg hin zu einer Wirkstatt-Schule.
Nutzen
In projekt- und handlungsorientierten Lernsettings vertieften die Schülerinnen und Schüler ihre “Transformationskompetenz“. Sie übernahmen Verantwortung für sich und ihr Umfeld, begriffen sich als Zukunftsgestalterinnen und -gestalter und nutzten Technologien und digitale Medien für Innovationen.
Teilnehmende Schulen erhielten Impulse für die eigene Schulentwicklung profitierten von der öffentlichkeitswirksamen Darstellung der Aktivitäten. Sie fungierten als Ideengeber für weitere bayerische Schulen. Bei Aufnahme in das “Netzwerk-N“ eröffneten sich den Schulen durch den gegenseitigen Austausch und eine bayernweite Wirksamkeit neue Chancen hinsichtlich ihrer Weiterentwicklung und Wahrnehmung.
Koordinatoren
Projektfinanzierung
Stiftung Bildungspakt Bayern
vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Kontakt
Bei Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an das Team von Vorsprung durch Bildung.

