Girls’Day Akademie – Austausch, Reflektion und ganz viel Spaß – Deep Dive 2024

Vom 8. bis 9. März 2024 haben sich 28 ehemalige Girls’Day Akademie und Girls’Day Campus Teilnehmerinnen intensiv mit ihren Stärken und Fähigkeiten, ihrem Standpunkt im Berufsorientierungsprozess, ihren Vorstellungen vom zukünftigen Berufsleben und ihren nächsten Schritten hin zum Traumberuf auseinandergesetzt. Hierbei wurden sie von professionellen Coaches unterstützt, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben.

Als Ehemaligen-Programm der Girls’Day Akademie ist der MINT-Bezug natürlich nicht zu kurz gekommen. Spannende weibliche Role Models haben neue Denkanstöße gegeben und die Mädchen in ihrem Vorhaben, einen MINT-Beruf zu ergreifen, unterstützt. Ob Bauingenieurin, Software Entwicklerin oder Industriemechanikerin - sie alle eint die Überzeugung und eigene Erfahrung, dass Frauen für den MINT-Bereich mindestens genauso gut geeignet sind wie Männer. Die Berichte aus ihrem Berufsleben und dem Weg dorthin haben scheinbar Wirkung gezeigt: „Echt cool, wie sie einfach ihr Ding gemacht hat“, „Toll, dass sie so offen und ehrlich mit uns waren“ sind Aussagen, die man mehrfach von Teilnehmerinnen hören konnte.

Die Girls’Day Akademie ist ein Projekt um Schülerinnen für Technik zu begeistern und das Spektrum ihrer Berufswahl im naturwissenschaftlich-technischen Bereich zu erweitern. Projektinitiatoren und Finanzierer sind die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm. Förderer sind die regionalen Agenturen für Arbeit und die Regionaldirektion Bayern sowie das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Weitere Informationen zur Girls’Day Akademie finden Sie hier.

Frauen in Führungspositionen – Projekt zur gezielten Förderung weiblicher Nachwuchstalente geht in achte Staffel

Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm engagieren sich seit mittlerweile vierzehn Jahren mit dem Projekt “Frauen in Führungspositionen“ für die Förderung von weiblichen Fachkräften mit Führungspotenzial. bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betont anlässlich der Veranstaltung zum Abschluss der laufenden siebten und zum Auftakt der achten Staffel den Stellenwert des Projektes für die Förderung von Frauen im Freistaat: “Unsere Unternehmen sind auf gut qualifizierte Nachwuchstalente angewiesen, diese wiederum haben in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie gute Karriere- und Aufstiegschancen. Indem wir weibliche Fachkräfte durch passgenaue Qualifikation gezielt weiterbilden, erhöhen wir mittel- und langfristig den Anteil von Frauen in leitenden Positionen. Gemeinsam mit den beteiligten Unternehmen unterstützen wir Frauen mit Führungspotenzial dabei, ihre fachlichen, methodischen und persönlichen Kompetenzen bedarfsorientiert weiterzuentwickeln.“

Die Initiative gibt den Frauen über zwei Jahre lang mit Workshops, Mentoringprogrammen sowie einer Lern- und Kommunikationsplattform die Möglichkeit, ihre persönlichen Stärken weiterzuentwickeln und für sich neue Perspektiven im Unternehmen zu entdecken. Dabei bezieht das Projekt die Geschäftsführung, die direkten Führungskräfte und die HR-Beteiligten sowie unternehmensinterne Mentor*innen mit ein. Die Teilnehmerinnen erarbeiten Strategien und Praktiken zur Übernahme von Führungsverantwortung. Gleichzeitig trainieren sie Soft Skills für Führungskräfte.

Die bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Ulrike Scharf, bekräftigt: “Es ist für unsere Wirtschaft unerlässlich, dass Frauen auch in den Führungsetagen mehr Verantwortung übernehmen. Das Projekt „Frauen in Führungspositionen“ von bayme vbm ist genau der richtige Ansatz, um dies zu erreichen. Netzwerke und Mentoring-Programme ermöglichen es Frauen sich auf der Karriereleiter gegenseitig zu unterstützen und wichtige Kontakte zu knüpfen.“

Zum Abschluss der siebten Staffel des Projektes zieht Brossardt ein positives Fazit, macht aber auch klar, dass weiter Bedarf besteht: “Seit 2010 haben sich insgesamt knapp 370 Frauen erfolgreich beteiligt, bei der siebten Staffel waren es 63 Teilnehmerinnen. Die große Nachfrage aus den Unternehmen und deren eigenes Engagement bestärkt uns, das Projekt in der achten Staffel weiterzuführen und so die Zahl von Frauen in Führungspositionen weiter zu steigern.“

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Berufs- und Studienorientierung fächerübergreifend an Schulen verankern / Brossardt: „Jugendliche brauchen kontinuierlich praxisnahe, altersgerechte Angebote".

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. fordert angesichts des sich verschärfenden Arbeitskräfte- und Fachkräftemangels, die Berufs- und Studienorientierung von Jugendlichen flächendeckend weiter auszubauen und dafür ein Qualitätsmanagementsystem im bayerischen Bildungssystem zu verankern. Denn an den Schulen im Freistaat erfolgt die Berufsorientierung häufig noch zu losgelöst von den Anforderungen am Arbeitsmarkt und zu wenig an den individuellen Bedürfnissen der Schüler ausgerichtet.

Das geht aus dem Gutachten „Bildung und berufliche Souveränität“ des von der vbw initiierten Aktionsrates Bildung hervor. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Wir müssen dem Nachwuchs im Unterricht früh, kontinuierlich und praxisnah Angebote zur Berufs- und Studieninformation machen. Die Schüler erkennen so ihre Stärken und erfahren, wo der Arbeitsmarkt sie braucht. Gleichzeitig senken wir so die Abbrecherquoten. Laut der vbw Studie ‚Regionale Arbeitslandschaften‘ werden uns bis 2035 rund 400.000 Beschäftigte fehlen. Unsere Jugendlichen sind die Fachkräfte von morgen und wir können es uns nicht leisten, auch nur einen von ihnen auf dem Weg in den Beruf zu verlieren.“

Daneben ist es aus Sicht der vbw wichtig, Schule und Unternehmen enger zu verzahnen, denn momentan kämpft der Ausbildungsmarkt mit einem Mismatch: Die Betriebe verzeichnen zahlreiche offene Stellen, aber sie bleiben oft unbesetzt, weil passende Bewerber fehlen. Brossardt erklärt: „Wir müssen hier gegensteuern, indem wir die vorhandenen Potenziale heben und dafür sorgen, dass Jugendliche mit den Unternehmen gezielt zusammenfinden. Der Weg führt über sinnvoll ausgesuchte Praktika, die im Unterricht praxisnah vor- und nachbereitet werden. Gleichzeitig brauchen wir an allen allgemeinbildenden Schulen ab der 5. Klasse ein System für Qualitätsmanagement, das Berufs- und Studienorientierung fächerübergreifend und altersgerecht als Querschnittsaufgabe vorsieht und aktiv umsetzt“.

Ziel von bedarfsgerechter Berufs- und Studienorientierung ist laut Empfehlungen des Aktionsrates Bildung, dass Schüler berufliche Souveränität erlangen. „Die Jugendlichen werden befähigt, ihre Berufs- oder Studienwahl selbständig zu treffen, also losgelöst von Rollenklischees oder festgefahrenen Denkmustern. Es wird ihnen möglich, den gewählten Beruf gut auszuüben und die Wahl auf dem Karriereweg immer wieder kritisch zu hinterfragen. So können sie auf Dynamiken am Arbeitsmarkt reagieren und sich im Falle einer Arbeitslosigkeit selbständig weiterentwickeln“, so Brossardt.

Hier können Sie das Gutachten herunterladen.

Offensive “Vorsprung durch Bildung“ wünscht ein gutes neues Jahr!

Girls’Day Akademie – Projektbesuch bei der Girls’Day Akademie Landshut

Am 27. April 2023 besuchte bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt die Girls‘Day Akademie in Landshut, um einen Einblick in die Projektumsetzung beim Kooperationsunternehmen BMW zu erhalten. Die 15 teilnehmenden Mädchen präsentierten gemeinsam mit Auszubildenden ihre vor Ort angefertigten Werkzeugmagazine und berichteten von ihren Erfahrungen, die sie im Betrieb sammeln konnten.

Anschließend tauschte sich Bertram Brossardt mit Klaus Beier, Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Bayern und Sabine Maurer, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie im Rahmen einer Gesprächsrunde über die Projektinhalte aus.

Bertram Brossardt lobte das erfolgreiche Projekt: „Derzeit sind rund 25 Prozent der Beschäftigten in der bayerischen M+E Industrie weiblich. Der Anteil ist zu gering. Die Girls’Day Akademie setzt mit frühzeitiger Berufsorientierung in Schulen und Betrieben vor Ort genau hier an. Sie weckt die Technikbegeisterung von Frauen schon in jungen Jahren und macht sie auf die vielfältigen Karrierechancen in der bayerischen M+E Industrie aufmerksam.“

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

Wirkstatt Nachhaltigkeit – Vom Elevator-Pitch zum Gondel-Pitch

Schülerinnen und Schüler präsentieren auf dem Gelände des Werksviertels ihre Projektideen aus dem Modellprojekt Wirkstatt Nachhaltigkeit auf besondere Weise:
Jede Gondel des größten mobilen Riesenrades der Welt auf dem Werksgelände am Ostbahnhof in München repräsentiert eines der 17 Nachhaltigkeitsziele der vereinten Nationen (SDGs) und wird so zum Wheel of Hope. Passend zum Ziel „Hochwertige Bildung“ (SDG 4) stellen sich die Jugendlichen den interessierten Gästen und zeigen beim „Gondel-Pitch“, was ein hohes Maß an Schülerpartizipation, und innovative Lernsettings mit Design-Thinking-Methoden im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung an Schulen bewirken kann.

Besuchen Sie uns am Pavillon der Wirkstatt Nachhaltigkeit – gegenüber dem Riesenrad – und lernen Sie die Teams der Schulen und unsere BraiNbuddies #design persönlich kennen. Gemeinsam mit über 170 anderen Akteuren vor Ort freuen wir uns jetzt auf eine großartige Veranstaltung!

Weitere Informationen zur Wirkstatt Nachhaltigkeit finden Sie hier.

M+E-InfoTruck - Tiefe Einblicke in die Arbeitswelt der Metall- und Elektro-Industrie

Der Truck begeistert Schülerinnen und Schüler vor Ort mit guten Einblicken in die spannende Berufswelt, die die M+E Industrie bietet. bayme vbm Präsident Wolfram Hatz betont im Rahmen seines heutigen Besuchs am M+E InfoTruck bei der ASD Maschinenbau GmbH in Fürstenzell: „Grundlage für die individuell passende Berufswahl ist eine frühzeitige und praxisnahe Berufsorientierung. Wir eröffnen den Jugendlichen bei den Besuchen der M+E InfoTrucks an den Schulen spielerisch die vielfältigen Karriereperspektiven in der M+E Welt. Gleichzeitig erfolgt die Berufsorientierung eingebettet in den laufenden Unterrichtsbetrieb. So begeistern wir die Jugendlichen zielgerichtet für eine Karriere in der bayerischen M+E Industrie und tragen langfristig zur Fachkräfte- und Arbeitskräftesicherung der Betriebe bei.“

Auf der etwa 80 Quadratmeter großen Präsentationsfläche der zweigeschossigen M+E InfoTrucks warten neueste Multimedia-Anwendungen, ein kollaborativ arbeitender Roboter und anschauliche Experimentierstationen darauf, von den Jugendlichen entdeckt zu werden. Sie programmieren unter Anleitung eine computergesteuerte CNC-Fräsmaschine und fertigen selbständig ein Werkstück an. Ein „BerufeScout“ auf dem Touch-Monitor erklärt wichtige Inhalte zu den M+E Berufen und zeigt das Ausbildungsangebot sowie freie Lehrstellen in regional ansässigen Unternehmen. Gleichzeitig kann sich der interessierte Nachwuchs direkt mit den Betrieben austauschen, die sich am M+E InfoTruck-Einsatz beteiligen. „Häufig entstehen hier bereits erste Kontakte zwischen Jugendlichen und dem Unternehmen. Die Schülerinnen und Schüler können ihren Traumberuf und gleichzeitig ihren Traumarbeitgeber finden“, so Hatz.

Seit Projektbeginn 2004 waren die Trucks mehr als 3.100 Tage im Einsatz und zählten über 208.000 Besucherinnen und Besucher. Hatz erklärt: „Digitalisierung und vernetzte Produktionsprozesse erwirken auch einen Wandel in der Ausbildung. Digitale Kompetenz ist auf dem Arbeitsmarkt inzwischen eine Schlüsselfertigkeit. Diesem Anspruch werden die M+E InfoTrucks gerecht.“

Weiterführende Informationen zum M+E InfoTruck finden Sie hier.

SCHULEWIRTSCHAFT Bayern – Motivationstag in Berchtesgaden: Die Berufliche Bildung als Zukunftsgarant

Die Veranstaltung ist eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Berchtesgadener Land und dem Berchtesgadener Land Wirtschaftsservice, sowie weiteren örtlichen Institutionen. Veranstalter dieses Motivationstages ist die Geschäftsstelle SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.

In einer Videobotschaft sprach Roland Weigert, Staatssekretär im Bayerischen Wirtschaftsministerium, über die Möglichkeiten, Chancen und Perspektiven der beruflichen Bildung in der Region. Weigert: „Dieses Veranstaltungsformat ist ein großer Gewinn für alle Beteiligten, denn es geht hier um praktisches Erleben, Ausprobieren und Entdecken. Dadurch wird sofort eine Verbindung geknüpft zwischen Unternehmen und Schülerinnen und Schülern. Berufe kennenlernen, Dinge ausprobieren und Wissen erlebbar machen, einen neuen Zugang zu den Möglichkeiten der beruflichen Vielfalt erhalten – all das ist entscheidend für eine erfolgreiche Berufsorientierung.“

Das System der dualen Berufsausbildung in Deutschland ist seit vielen Jahren ein Erfolgsmodell. Sie eröffnet neue Perspektiven und stellt eine echte Alternative zur Hochschulbildung dar. Damit die Fachkräfte von morgen diese Chance ergreifen und herausfinden können, was in ihnen steckt, wurden über 53 Kompetenzstationen, betreut von Vertreter*innen regionaler Unternehmen, angeboten. Dort konnten sie ihre individuellen Stärken an verschiedenen Stationen ausprobieren. Durch dieses Erleben und Beobachten wurden Rückschlüsse auf die individuellen Kompetenzen und Stärken des Jugendlichen gezogen. In Beratungsgesprächen mit Vertreter*innen der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer (HWK) und der Industrie- und Handelskammer (IHK) konnte dieses Kompetenzprofil dann mit den unterschiedlichen Berufsanforderungsprofilen abgeglichen werden. Das Ergebnis: der „Traumberuf“!

Auf der Veranstaltung sprach auch Steffen Kirchner, Motivationstrainer und Vortragsredner. Er ermutigte die Jugendlichen, eigene Stärken zu entdecken, persönliche Ziele zu entwickeln und selbstbewusst den eigenen Weg zu gehen. Herr Kirchner bestärkte in einem separaten Vortrag auch die Eltern, ihre Kinder auf dem Weg in ein erfülltes Berufsleben zu begleiten, indem sie z.B. Praktika fördern und Vertrauen zeigen. Die Eltern konnten sich direkt vor Ort ebenfalls über die Möglichkeiten in der Region beraten lassen und mit Unternehmensvertreter*innen ins Gespräch gehen, um die Berufswahl ihrer Kinder gut begleiten zu können.

„Was hier auf die Beine gestellt worden ist von den Unternehmen, den Institutionen, den Organisatoren und Veranstaltern verdient großes Lob und hat für alle Beteiligten einen großen Mehrwert. Vielen Dank an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben“, so Landrat Bernhard Kern. Auch die Akteure des Netzwerkes SCHULEWIRTSCHAFT Berchtesgadener Land, Herman Kunkel und Karl Thierauf zeigten sich vom Erfolg solcher Veranstaltungen überzeugt: „Als die Anfrage von der Geschäftsstelle SCHULEWIRTSCHAFT Bayern kam, mussten wir nicht lange überlegen. Gemeinsam mit dem Wirtschaftsservice und der Bildungsregion haben wir unsere Ideen einbringen und gemeinsam mit dem Projektteam verwirklichen können – für die Fachkräfte von morgen.“

Ein besonderes Highlight des Tages war die Übergabe des Nachhaltigkeitspaketes „Biosphären-Exkursion“. Schülerinnen und Schüler erhalten die Gelegenheit, nachhaltig wirtschaftende Unternehmen bei einer Betriebsbesichtigung zu erleben. Dieses Projekt wird dieses Jahr zum ersten Mal an den Schulen verlost und bei erfolgreicher Durchführung jährlich fortgeführt.

Informationen zu SCHULEWIRTSCHAFT Bayern finden Sie hier.

Technik – Zukunft in Bayern – BIONIK-Camps – Technische Bildung für Schüler*innen in den Osterferien

Die Camp-Formate von Technik – Zukunft in Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V. stehen ganz unter dem Motto „Technische Berufsorientierung hautnah erleben”. Beim Bionik-Camp mit der Technischen Hochschule Deggendorf und der Lindner Group in Arnstorf tauchten Schüler*innen zwischen 15 und 18 Jahren aus Deggendorf und Umgebung in die Welt der Bionik ein und sammelten bei der Durchführung von Experimenten praktische Erfahrungen im Bereich Bionik. Die Teilnehmer*innen widmeten sich dem Projektauftrag "Das Bionische Haus der Zukunft", besichtigten den Betrieb der Lindner Group, bekamen die Technische Hochschule Deggendorf sowie deren Studiengänge vorgestellt und führten verschiedene bionische Experimente durch.

Bei der offiziellen Abschlussveranstaltung präsentierten die jungen Talente ihre Erlebnisse der Woche einem Publikum aus Schüler*innen, Eltern, Lehrkräften, Unternehmensvertreter*innen, Verbandsvertreter*innen und Ehrengästen. Den Teilnehmer*innen wird in einer Woche das Fachgebiet Bionik nähergebracht.

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm: „Im Bionik Camp haben die Jugendlichen die Chance, die Geheimnisse der Natur zu entdecken, im Team spannende Fragestellungen zu lösen und so spielerisch den Ingenieurberuf kennen zu lernen. Wir unterstützen sie, früh ihre Stärken im Bereich der Technik zu entdecken und begeistern sie für einen möglichen Beruf in der Bionik-Branche.“

Die Feriencamps der Initiative Technik – Zukunft in Bayern bringt junge Menschen und Unternehmen zusammen In den verschiedenen Camps erproben junge Talente ihre Fähigkeiten im MINT-Bereich und lernen zukunftsorientierte Berufe sowie innovative Arbeitgeber kennen. Gleichzeitig erhalten teilnehmende Unternehmen die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, um den MINT-Nachwuchs zu sichern. Viele Arbeitgeber blicken auf eine lange Kooperationsgeschichte mit der Bildungsinitiative– Zukunft in Bayern zurück. Die Technische Hochschule Deggendorf führte bereits verschiedene Camps durch. Sie ist somit ein langjähriges Kooperationsunternehmen der Bildungsinitiative. „Die TH Deggendorf bietet schon seit ca. 20 Jahren verschiedene Camps der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern an.

Das Bionik-Camp findet zum vierten Mal in Deggendorf statt. Mit dem Camp leisten wir einen weiteren wichtigen Beitrag zur Förderung von jungen Menschen in ihrer beruflichen MINT-Laufbahn", äußert sich Tanja Zellner, Diplom-Ingenieurin im MINT-Team der TH Deggendorf. „So sichern wir nicht nur die Zukunft der Branche, sondern wecken bei einigen Teilnehmer*innen auch bisher unbekannte Interessensgebiete.“ Förderung der Nachwuchskräfte im MINT-Bereich Fachkräfte für die Zukunft sichern, das ist eines der Ziele der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern. Aber auch die soziale und pädagogische Komponente kommt dabei nicht zu kurz: „Durch das Ferienprojekt bekommen die Teilnehmer*innen einen Eindruck davon, was wir von der Natur lernen können und wie das für technische Entwicklungen genutzt wird.“, ergänzt Projektleiterin Andrea Weber von Technik – Zukunft in Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V.

Und auch die Teilnehmer*innen sind durchweg begeistert von den technischen Camps mit praktischen Bestandteilen. „Im Unternehmen fand ich die Werkführung besonders toll und die Einblicke, die wir in die verschiedenen Bereiche bekommen haben. Durch die Labore in der Hochschule haben wir einen Praxisbezug zur Anwendung erhalten“, erzählt der 16-jährige Julian nach dem Camp. Carolin, 17 Jahre, ergänzt: „Das Camp war eine ganz neue spannende Erfahrung für mich. Wir sind sehr schnell durch unsere gemeinsamen Interessen ein Team geworden“.

Weitere Informationen zu den Bionik-Camps finden Sie hier.

Forscherinnen-Camp öffnet die Türen in die technische Berufswelt München. Einzigartiges Ferienerlebnis bei der Hochschule München und der MTU Aero Engines AG

Die Camps der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern werden von den bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbänden bayme vbm als Hauptförderer und dem bayerischen Wirtschaftsministerium als Förderer unterstützt. Die Camp-Formate von Technik – Zukunft in Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V. stehen ganz unter dem Motto „Technische Berufsorientierung hautnah erleben”. Beim Forscherinnen-Camp mit der MTU Aero Engines AG und der Hochschule für angewandte Wissenschaften München tauchten Schülerinnen ab 15 Jahren aus München und Umgebung in die Welt der technischen Berufe ein und setzten sich mit dem Thema Mobilität auseinander. Die Teilnehmer*innen widmeten sich dem Projektauftrag „Wie kann man die Mobilität der Zukunft effizienter machen?”. Zudem erhielten sie Einblicke in die Studiengänge der Fakultät Maschinebau, Fahrzeugtechnik und Flugtechnik an der Hochschule München sowie in die praktische Berufsbildung der MTU Aero Engines AG. Das Camp richtete sich gezielt an Schülerinnen, um den Anteil an weiblichen Fachkräften in der Metall- und Elektroindustrie zu erhöhen. Zudem erhielten sie Einblick in den Berufsalltag einer Ingenieurin, Industriemechanikerin, Mechatronikerin und Elektronikerin sowie in die verschiedenen Ausbildungen der MTU Aero Engines AG. Bei der offiziellen Abschlussveranstaltung präsentierten die jungen Talente ihre Erlebnisse der Woche einem Publikum aus Schüler*innen, Eltern, Lehrkräften, Unternehmensvertreter*innen, Verbandsvertreter*innen und Ehrengästen.

Für den Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm, Bertram Brossardt, ist die weibliche Nachwuchsförderung ein Herzensprojekt: „Das Forscherinnen-Camp bietet eine wunderbare Möglichkeit, Betriebe aus der bayerischen M+E Industrie frühzeitig mit potenziellen weiblichen MINT-Fachkräften von morgen zusammenzubringen. Auf die jungen Frauen warten verantwortungsvolle und hochspannende Tätigkeiten in innovativen Unternehmen”, so Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm.

Die Feriencamps der Initiative Technik – Zukunft in Bayern bringt junge Menschen und Unternehmen zusammen In den verschiedenen Camps erproben junge Talente ihre Fähigkeiten im MINT-Bereich und lernen zukunftsorientierte Berufe sowie innovative Arbeitgeber kennen. Gleichzeitig erhalten teilnehmende Unternehmen die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, um den MINT-Nachwuchs zu sichern. Viele Arbeitgeber blicken auf eine lange Kooperationsgeschichte mit der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern zurück.

Die MTU Aero Engines AG führte bereits verschiedene Camps durch. Sie ist somit ein langjähriges Kooperationsunternehmen der Bildungsinitiative. „Wir als Unternehmen sehen, mit welcher Relevanz die Nachwuchsförderung bemessen werden muss”, äußert sich Markus Wölfle, Leiter Corporate Communications bei MTU Aero Engines. „Durch Campformate wie dieses kann die Berufsorientierung von jungen Frauen wunderbar unterstützt werden. Innerhalb des Programms zeigen wir gerne wie zukunftsorientiert unsere Branche ist und wo die Reise, speziell für Mädchen, hinführen kann.”

Auch Markus Klein, Professor für nachhaltige Produktentwicklung an der Hochschule München, blickt voller Begeisterung auf das Forscherinnen-Camp: „Es ist uns sehr wichtig und eine große Freude, vor allem bei jungen Frauen die Begeisterung für ein Studium im MINT-Bereich zu wecken. Als Teil des Forscherinnen-Camps können wir den weiblichen Nachwuchskräften zeigen, welch spannende Studiengänge auf sie warten, wie z.B. „Sustainable Engineering“ (Bachelor) und „Moderne Energiesysteme und Mobilität“ (Master), aber auch weitere duale Studiengänge. Wir geben gerne unsere Erfahrungen weiter und helfen den Schülerinnen, ihrem Traumberuf ein Stück näherzukommen.“ Förderung der Nachwuchskräfte im MINT-Bereich Fachkräfte für die Zukunft sichern, das ist eines der Ziele der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern. „In Zusammenarbeit mit der Hochschule und dem Unternehmen ist es uns möglich, den Mädchen einen abwechslungsreichen Einblick in technische Berufsfelder zu ermöglichen”, ergänzt Projektleiterin Stefanie Plank von Technik – Zukunft in Bayern.

Und auch die Teilnehmerinnen sind durchweg begeistert von den technischen Camps mit praktischen Bestandteilen. „Es ist spannend zu erfahren, was man mit Technologie so alles herausholen kann. Die Lösungsmethoden der verschiedenen Probleme in der Luftfahrt sind super interessant! Und die Art und Weise wie erklärt wurde, hat sogar noch mehr Interesse für dieses Thema geweckt.”, erzählt die 15-jährige Lina nach dem Camp.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.